Angst und Leistung in Teams der Medienwirtschaft: - download pdf or read online

By Stefanie Sorge

ISBN-10: 3834938890

ISBN-13: 9783834938893

Es kann anhand der Literaturanalyse gezeigt werden, dass Ängste auf den drei Systemebenen: Individuum, crew, business enterprise - motivierend, integrierend, ordnend und organisierend auf das Denken und Handeln wirken. Die Angst kann motivierende oder hemmende Wirkungen auf die Arbeitsleistung in einem staff besitzen. Um Ängste sinnvoll in einem Medienunternehmen steuern zu können, werden Kenntnisse der Operatorwirkung der Angst, Reflexionskompetenz, emotionale Intelligenz und Selbstorganisationsfähigkeit benötigt. Diese Kenntnisse werden innerhalb der vier systemischen Wirkfaktoren: Wirkung angstbesetzter Stimmungslagen auf Arbeitsprozesse, Grad der Selbstreflexion in angstbesetzten Stimmungslagen zur Systemstabilisierung, Grad der Leistungsbeschränkung der durch Ängste verursachten Abwehrreaktionen und Strategien der Emotionsregulierung und Konfliktbewältigung erarbeitet. Durch die Beschreibung systemfunktionaler Operatorwirkungen der Angst können die Wechselwirkungen innerhalb unterschiedlicher Systemebenen auf die Teamleistung dargestellt werden.​

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194 Bei allen Ereignissen in „synreferentiellen Systemen“ muss die unterschiedliche individuelle Eigendynamik als kritischer Input berücksichtigt werden. Denn die Synreferenzialität wird durch die Selbstreferenz der Individuen geformt. 195 191 vgl. , 128. vgl. , 129; vgl. Wimmer, Rudolf, Das Team als besonderer Leistungsträger in komplexen Organisationen. 2012, 13. 193 vgl. /Stahl, Heinz K. ), Management und Wirklichkeit. Das Konstruieren von Unternehmen, Märkten und Zukünften, Heidelberg (Carl-Auer) 2000, 116.

Das lebende System operiert informationell und funktional geschlossen, indes energetisch offen. Die Systemgrenzen zur Umwelt bildet ein lebendes System durch seine materiellen Oberflächen (z. B. Haut). Auf Grundlage des Organsystems finden energetische Austauschprozesse zwischen psychischem System und biologischem System statt. 196 Da das lebende System selbst permanente Vernetzungen über seine kognitive Strukturen zu seinen internen Elementen (z. B. Erfahrungen) herstellt, steigert es seine interne Systemkomplexität.

127 Das psychische System operiert nach Luhmann nicht durch Kommunikation, sondern auf der Basis von Bewusstsein. Das kognitive System besteht aus einem lernenden kognitiven Bewusstseinsnetzwerk. Dieses enthält Bindungen und Schaltungen. 128 Das soziale und das psychische System operieren getrennt voneinander. Das psychische System ist jedoch energetisch (z. B. Sauerstoff) und materiell (z. B. Organsystem) vom biologischen System abhängig. Über strukturelle Kopplungen verlaufen materielle (z. B.

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Angst und Leistung in Teams der Medienwirtschaft: Systemtheorie – Marktanforderungen – Wirkfaktoren by Stefanie Sorge


by William
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